FREIE WÄHLER: EIN STARKES TEAM FÜR EUROPA

Aiwanger: "Wir FREIE WÄHLER stehen für einen zukunftsgerichteten, bürgernahen Ausbau Europas. Dafür haben wir heute ein gutes Team gewählt." ...

Spitzenteam zur Europawahl 2019 (v.l.n.r.) Stephan Wefelscheid, Engin Eroglu, Cornelia Birkner, Ulrike Müller und Bernd Barutta

Groß-Gerau. Die FREIEN WÄHER haben am Samstag auf ihrem Bundesparteitag in Groß-Gerau Ulrike Müller erneut zu ihrer Spitzenkandidatin zur Wahl des 9. Europäischen Parlaments gewählt. Die Europaabgeordnete aus dem Oberallgäu führt damit wie schon 2014 die Bundesliste der FREIEN WÄHLER an.

Auf dem zweiten Platz wurde der Landesvorsitzende der FREIEN WÄHLER Hessen, Engin Eroglu und auf dritten Platz der Landesvorsitzende der FREIEN WÄHLER Rheinland-Pfalz, Stephan Wefelscheid von den Delegierten nominiert. Auf den vierten Listenplatz wurde Bernd Barutta (Baden-Württemberg) und auf Platz fünf Cornelia Birkner (Sachsen-Anhalt) gewählt.

Im Vorfeld der Nominierung rief der stellvertretende Bundesvorsitzende und Vorsitzende des Bundesfachausschusses Außen- und Europapolitik Gregor Voht dazu auf, Europa wieder an seine Grundwerte zu erinnern: „Neben den Herausforderungen bei der Sicherung der Außengrenzen brauchen wir besonders einen Wandel hin zu einer wertebasierten Handelspolitik. Es muss endlich Schluss sein mit der Ausbeutung afrikanischer Staaten durch die EU“.

In ihrer Antrittsrede äußerte sich die wiedergewählte Spitzenkandidatin Müller zuversichtlich zur Zukunft Europas: „Europa braucht Identität, Kultur und Menschen, die ihre Heimatregion lieben und Verantwortung für Bürgerinnen und Bürger in allen Regionen und ländlichen Räumen übernehmen. Dafür setzen wir uns ein.“

Eroglu hob in seiner Rede besonders die nichtfunktionierende Lastenverteilung in der EU hervor: „Die Banken- und zuletzt die Flüchtlingskrise haben uns leider gezeigt, dass Europa in zentralen Fragestellungen nicht funktionsfähig ist. Hierdurch ist die vereinte Europäische Union in weite Ferne gerückt. Damit sich dies ändert, gilt es nun die Gründungswerte der EU zu stabilisieren, anstatt Europa weiter durch die Aufnahme weiterer Mitglieder stetig zu vergrößern.“

In seiner Rede betonte Wefelscheid die Bedeutung der Grundfreiheiten Europas als die zentralen Elemente der Europäischen Idee hervor: Dienstleistungsfreiheit, Warenverkehrsfreiheit, Kapitalverkehrsfreiheit, Niederlassungsfreiheit und Reisefreiheit als Grundlage des europäischen Binnenmarktes. „Nur durch sichere Außengrenzen wird es möglich bleiben, den Reiseverkehr im Schengenraum ohne Personenkontrollen auch in Zukunft ermöglichen zu können. Sicherheit und Freiheit sind zwei Seiten ein und derselben Medaille. Wer die Sicherheit schleift, gefährdet die Stabilität der EU. Ich trete ein für ein starkes Europa der Sicherheit und Stabilität und damit für den Erhalt des Schengenraums und unserer Grundfreiheiten!“

Auch der Bundesvorsitzende der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger stellte in seiner Rede dar, dass: „gerade bei den aktuellen drängendsten Herausforderungen alle Ebenen von den Städten und Gemeinden über die Landesebene und den Bund bis zu Europa konstruktiv zusammenarbeiten müssen. Nationale Alleingänge wie jetzt in der Migrationsfrage führen zu keinem guten Ergebnis. Wir FREIE WÄHLER stehen für einen zukunftsgerichteten, bürgernahen Ausbau Europas. Dafür haben wir heute ein gutes Team gewählt.“

Im Hinblick auf eine mögliche Sperrklausel zeigten sich alle Nominierten kämpferisch: „Wir brauchen ein Europa der Bürgerinnen und Bürger, ein Europa der starken Regionen. Deshalb werden wir auch 2019 die FREIEN WÄHLER wieder ins Europaparlament führen.“