FREIE WÄHLER luden zum Kommunalgipfel – Europa vor Ort (Neues Gera v. 7.4.18)

„Kommunalgipfel – Europa vor Ort“ – unter diesem Titel hatten die Landesvereinigung der FREIEN WÄHLER und deren Landesvorsitzender Günther Brinkmann den FW-Europaabgeordneten Arne Gericke zu einer Diskussionsrunde ins Volkshaus eingeladen. Und das Interesse war groß: Vor zahlreichen

Besuchern moderierte der parteilose OB-Kandidat Norbert Hein eine angeregte Diskussionsrunde,

die so einige EU-Themen für die Region ins Zentrum rückte. Neben der Kritik an überbordender Bürokratie und hohen Kosten ging es auch darum, wie Gera künftig besser von europäischen Fördergeldern profitieren könne – ein zentrales Anliegen Heins. Er fordert...

„Kommunalgipfel – Europa vor Ort“ – unter diesem Titel hatten die Landesvereinigung der FREIEN WÄHLER und deren Landesvorsitzender Günther Brinkmann den FW-Europaabgeordneten Arne Gericke zu einer Diskussionsrunde ins Volkshaus eingeladen. Und das Interesse war groß: Vor zahlreichen Besuchern moderierte der parteilose OB-Kandidat Norbert Hein eine angeregte Diskussionsrunde, die so einige EU-Themen für die Region ins Zentrum rückte. Neben der Kritik an überbordender Bürokratie und hohen Kosten ginges auch darum, wie Gera künftig besser von europäischen Fördergeldern profitieren könne – ein zentrales Anliegen Heins. Er fordert unter anderem einen städtischenEuropabeauftragten, der sich um die teils komplexen Förderanträge kümmern solle. Unterstützung bekommt er dabei von Gericke: „Ich werde alles dafür tun, dass ein Geraer Europareferent aus EU-Mitteln unterstützt wird“, so die Zusage des Europaabgeordneten. Gemeinsam mit Hein bekannte Gericke sich zum „Friedensprojekt Europa: Wir müssen nicht an der europäischen Idee rütteln, um das System Europa zu verbessern“. Konstruktive Kritik aber müsse erlaubt sein: „Ich will nicht, dass wir Deutsche nach dem Brexit nochmal Milliarden mehr in den EU-Topf bezahlen. Ich will nicht, dass unsere Sparer und Sparkassen den Kopf für eine Europäische Einlagensicherung hinhalten, die lediglich dazu dient, die Pleitegeschäfte südeuropäischer Großbanken zu decken“, so Gericke. Direkt auf Gera bezogen betonte Hein die Notwendigkeit, „unsere Städtepartnerschaften neu zu beleben und zur Verfügung stehende EU-Fördermittel bestmöglichst zu nutzen“. Dass das nicht immer einfach sei, wisse er: „Man braucht Kompetenz und manchmal auch Geduld, um an die Gelder zu kommen – aber beides muss unsere Stadtverwaltung zum Besten der Bürger einfach bieten.“