Industriestandort Deutschland stabilisieren! Industriestrategie 2030 braucht ein klares Bekenntnis zum deutschen Unternehmertum

FREIE WÄHLER: Industriestandort Deutschland stabilisieren! Industriestrategie 2030 braucht ein klares Bekenntnis zum deutschen Unternehmertum.

Aiwanger: „Unternehmertum ist Grundlage unserer Wirtschaft - entlasten statt belasten!“

Die Lösungsansätze im Strategiepaper „Industriestrategie 2030“ von Wirtschaftsminister Peter Altmaier müssen ...

FREIE WÄHLER: Industriestandort Deutschland stabilisieren! Industriestrategie 2030 braucht ein klares Bekenntnis zum deutschen Unternehmertum

Aiwanger: „Unternehmertum ist Grundlage unserer Wirtschaft - entlasten statt belasten!“ 

Die Lösungsansätze im Strategiepaper „Industriestrategie 2030“ von Wirtschaftsminister Peter Altmaier müssen auf eine Stärkung der heimischen Unternehmen abzielen. Eine nötige Stärkung von deutschen Industriechampions ist nach Ansicht der FREIEN WÄHLER nur mit einer Stärkung des Unternehmertums und einem weiteren Bürokratieabbau zu erreichen.

Hubert Aiwanger, Bundesvorsitzender der FREIEN WÄHLER, sieht in der Stärkung der unternehmerischen Eigenverantwortung den Weg zur nachhaltigen Innovationsförderung in Deutschland: „Wir müssen auf die Innovationsfähigkeit unserer heimischen Industrie setzen. Viele mittelständische Unternehmen sind in Ihrem Segment noch Weltmarktführer und tragen maßgeblich zur Innovationsfähigkeit Deutschlands bei. Damit sich diese Unternehmen auch auf die Herausforderungen der Zukunft einstellen können, müssen wir ihnen die nötigen Freiräume schaffen. Hierzu gehören neben einem Bürokratieabbau auch eine zielgerichtete Forschungsförderung.“

Die FREIEN WÄHLER begrüßen den Ansatz das geltende Beihilfe- und Wettbewerbsrecht zu reformieren, sowie effektiver gegen Dumping und den Missbrauch marktbeherrschender Stellungen vorzugehen.

„Entscheiden, handeln, verantworten und haften dürfen nicht voneinander getrennt werden. Auf dieser Basis ist unser deutscher Mittelstand groß geworden und in vielen Fällen zum Technologieführer geworden. Vor dem Hintergrund der aktuellen industriepolitischen Herausforderungen, auch im Hinblick auf China, brauchen wir einen gesamteuropäischen Diskurs über die Zukunft der Industrie. Hierzu müssen wir jedoch mit und nicht nur über die Unternehmer sprechen. Die Zukunftsfähigkeit der deutschen Industrie hängt nicht von Investitionsschutzräumen, sondern von einem klaren Bekenntnis zur Förderung von Schlüsseltechnologien in Europa ab“, so Aiwanger weiter.

Deutschland müsse technologieoffen sowie künftig ambitionierter und intelligenter in Forschung und Entwicklung investieren und unsere Wissensgesellschaft stärken. Gerade damit sich neue Innovationen schneller auf dem Markt durchsetzen können, brauche es bei vielen Technologien eine europaweite Koordinierung der Nachfrageförderung.

„Auch den harten internationalen Steuerwettbewerb müssen wir unter dem Aspekt der Standortsicherung genau im Auge haben. Deutschland darf nicht zum Hochsteuerstandort für Unternehmen werden. Auch die Erbschaftssteuer müsste längst abgeschafft werden“, so Aiwanger abschließend.